Das geht … bei BYD
Hallo Chengenchu in China. Ich bin zu Gast bei BYD, wie einmal zeigen wollen, was das Portfolio ihrer Autos der Marken BYDenser Yangang ausmacht und was diese Autos können. Und das hinter mir hier ist ein Sandhügel, also was bei uns Skihallen sind, ist hier in China eine nachgebaute Sanddüne mit 28° Steigung, wo der Wagen hochfahren wird. Ich werde aber auch mit dem Auto durch Wasser fahren. Ich werde auf einer Rennstrecke unterwegs sein. Ich werde den Krebsgang machen auf der Stelle wenden. All diese Dinge nehmen euch jetzt mit auf meine Tour über den BYD Parcours. Direkt neben der Fertigung in Jengju gibt’s ein Testgelände. Das schreit nach Tempo. Dieser elektrische Sportwagen hat in Deutschland kürzlich einen Rekord mit 496 kmh aufgestellt. In dem Zweisitzer werde ich heute nicht so schnell unterwegs sein, doch ich muss zur Sicherheit einen Helm tragen. Und wann der Youngwan U9 nach Deutschland kommt, steht noch nicht fest. Das da hinten ist ein Schwimmbecken, aber nicht für Mitarbeiter, sondern für Autos. Der Yanguan U8 kann in Notfällen im Wasser schwimmen, also ohne Bodenberührung der Räder. Die werden hier zu Ruder und Schraube, um vorwärts zu kommen. Gedacht ist die Anwendung für Rettungseinsätze in stehenden Gewässern. Mit Strömung kommt das Auto nicht so gut klar. Sobald die Sensoren Wasser registrieren, gehen die Fenster zu und ich konnte gerade noch schnell genug meinen Arm reinziehen. Gleichzeitig öffnet sich das Schiebedach als Notausstieg oder zur besseren Aussicht. Unglaublich. Und wir drehen. Der Plugin Hybrid ist so gebaut, dass keinerlei Wasser an den Verbrennungsmotor kommt. Wenn man wieder draußen ist, muss man erstmal einiges an Wasser ablaufen lassen. Schwimmfahrten sind also nicht zum Vergnügen gedacht, denn nach jedem Einsatz empfiehlt der Hersteller eine Inspektion in der Werkstatt. Der Krebsgang oder besser die Krebsfahrt sieht nicht so spektakulär von außen aus, ist aber praktisch beim Einparken, wenn es irgendwo mal eng ist. Der Denser Z9 GT kann die Hinterräder bis zu 10° einschlagen. So bewegt sich der Wagen diagonal über das Gelände. Noch spannender ist das Wenden auf der Stelle. Einfach die gewünschte Drehung per Finger einstellen und dank der zwei Heckmotoren drehen die Hinterräder in unterschiedliche Richtung. Der 5,18 m lange Wagen hat so einen Wendekreis von gerade mal 4,62 m für eine komplette 180° Drehung. Ja, die Geräusche verraten es. Auf trockenem Asphalt ist das eine Qual für die Reifen. Und jetzt geht’s die Dühne vom Anfang rauf. Zielmarkt hierfür sind natürlich Länder im Nahen Osten. Da muss ein Auto schon mal ein Sandberg raufkommen, ohne stecken zu bleiben. Die 28° Steigung nimmt der SUV locker. Mehr etwas für unsere Breiten. Schnelles Laden, wie verdienendes Mega Flash Laden und pumpt bis zu 1000 kW Leistung in die Batterie. 2 Sekunden für 1 km Reichweite. Die Technik kommt anfangs 2026 auch noch Deutschland zusammen mit diesem Dancer Z9 GT.
BYD zeigt im chinesischen Zhengzhou woran ihre Ingenieure arbeiten: Megawatt-Laden, Wenden auf der Stelle, sportlich auf dem Race Track, im Wasser schwimmen und Sandberge hochfahren. Für jede Situation gibt es das passende Auto. Ein beeindruckende Leistungsschau der jungen Automarke aus China. #elektromobilität