DIE EXTRA EXTRAMEILE: Caro Daur meets Jörg Koch.
Wer ist hier Koch? Ich hatte ja erwähnt, dass ich mal Stad Age Hardcore Punk war. Da haben alle wirklich alle eher gesagt: “Wow, krass. Wann darf ich denn da auch mal laufen?” Wenn du mich noch mehr durch die Gegend fährst. Klaro, das ist einfach hier ein Dre. Hi, ich bin Karo Dauer und wie so oft bin ich unterwegs. Aber diesmal geht’s nicht von einem Termin zum nächsten, sondern mit dem BMW EX abs Meer. In Hamburg hole ich mir noch jemand dazu und zwar Jör Koch, Chefredakteur von 032C. einem der einflussreichsten Kulturmagazine weltweit. Freunde, der I geladen. Los geht’s. Jörg, du in Hamburg. Caro, endlich. Guck mal, man sieht richtig Berlin Hamburg und hier Sonnenschein. Tada! Guck mal, das ist immer dieses dieses Klischee im Hamburg hat schlechtes Wetter, aber jetzt nehme ich dich mit in den Norden und dann zeige ich dir mal ein bisschen was. Ich bin aufgeregt. Auf geht’s. Jetzt zeig ich dir meine Fahrkünste. So. J angeschnallt. Yes. Auf los geht’s los. Guck mal, ist ein geil. Herrlich oder? Ist richtig spacy hier. Aber ich würde sagen, du musst dich erstmal vorstellen. Erzähl doch mal, wer ist ihr Koch? Ich mache 032C. Das ist äh ein Kulturmagazin, was mittlerweile seit über 20 Jahren gibt, was auf Englisch erscheint und mittlerweile ist es auch äh ein Modelabel und wir zeigen in Paris und du warst ja auch schon auf paar Shows bei uns dabei. Wann darf ich denn auch mal laufen, wenn du mich noch mehr durch die Gegend fährst? Hey BMW, zeig uns die schönste Strecke zum Strand. Alles klar. 032C. Es ist ja mittlerweile auch international, es ist ja global. Wie habt ihr das geschafft? Ich möchte am liebsten möchte ich wirklich mit erstmal wissen, welches Jahr habt ihr es gegründet? Ich habe 2000 2001 damit angefangen. Ich hatte mit zwei Freunden Projektraum in Berlin und da haben wir Ausstellungen gemacht. Kunst, Mode, Architektur. Das war wie so ein dreidimensionales Fans und damals dachte man schon, okay, Berlin ist ja eigentlich nicht so toll und bald ist der Hype vorbei. Nein, ich muss dazu sagen, sorry unterbrechen, ich finde 032C macht Berlin cool. Ihr seid mit einer der einzigen, die dem Caro, das ist einfach hier ein Dream Date mit dir. Ja, du bist nett, du fährst Auto. Die Zuschauer sollten nur wissen, dass du jetzt auf dem Cover bist. Ja, also dass sie, weil ich habe ja wirklich, ich habe schon einige Covers shooten dürfen, aber ich muss sagen, jetzt wo ich das so hier und da mal erzählt habe, ja, ich habe das Cover von 032C geshootet, da haben alle wirklich alle eher gesagt: “Wow, krass.” Ja, gut. Das ist ja wie kommen zu dem Namen, du? Das ist der Pantone Color Code für rot. Knallrot. Okay, ich wollte eine Farbe haben, die stark sozial politisch konnotiert ist und auch ein bisschen provozierend oder bisschen provozierend und dann war natürlich spannende auch, dass es sowas für mich sich sowas urdeutsches angefühlt hat, so wie Ulma Hochschule für Gestaltung Dieter Rahms, wo du so Produktcodes hast, die so relativ kryptisch sind. Aber das Tolle bei Pantone damals war eben, dass du etwas hast, was sehr spezifisch ist, aber universell lesbar. Das kannst du halt überall abrufen, ob du in Tokyo bist, in Wuppertal oder in Berlin. M Okay, Entschuldigung. Ja, ein bisschen Spaß am Fahren. So, wo waren wir steheneblieben? Genau. Was war das Ziel gerade insbes? Ich glaube, am Anfang war es wirklich das Ziel, dass man einfach was cooles macht. To do cool shit. Und fanden die Leute auch richtig cool? Nee, in Deutschland hat es natürlich niemand gecheckt damals zu dem Zeitpunkt. Die Resonanz habe ich tatsächlich international erfahren. Also es war viel einfacher meinweggen in Paris oder in Tokyo oder in London mit 032C zu risieren als in Deutschland. Also Berlin ist natürlich total isoliert gewesen und das meine ich eben, dass es gar keine wirkliche Struktur oder dergleichen gabt. Also das heißt, man hat sich alles selber erarbeitet. Hey BMW, mach mal die Massagefunktion von meinem Beifahrer an. Alles klar. Ich aktiviere die Sitzmassage beim Beifahrer. Nicht schlecht, oder? Und 20 Minuten, das gönne ich mir jetzt. Ja, oder? Das kann man sich schon mal gönnen. Erholung, Aktivierung, Kräftigung oder Anregung und hattest du dann auch irgendwann das Gefühl, weil ihr bestimmt auch mehr Mitarbeiter Mitarbeiterin gehabt und dann wurde es immer mehr, hattest du dann irgendwann so das Gefühl, okay, jetzt muss ich hier die Züge in die Hände nehmen und es fühlt sich richtig auch nach Verantwortung an. Ja. auch das wieder da wächst du natürlich hinein. 2012 oder so bin ich Chefredakteur von der deutschen Interview geworden. Da hatte ich dann auf einmal so eine richtige Magazinstruktur und richtig großes Team etc. Und du hast aber parallel gleichzeitig auch noch 032C weiter gemacht. Genau. Da merkst du dann halt, dass natürlich die Arbeit, die man macht kommerziell relevant ist. Dann kam die Idee zustande, dass man natürlich 032C auch in Mode denken kann, weil 032C war eigentlich nie angedacht als Printmagazin, sondern es war immer mehr als das immer betrachtet als Plattform. In dem Moment, wo du halt Mode ernsthaft betreibst, baust du halt so riesen Teams im Endeffekt auf. Also jetzt sind wir mittlerweile 30 Leute schon oder 32 Leute. Apropos Leadership, was möchtest du anderen ermöglichen, was du z.B. dir selber vermisst hast, weil du wirst ja in diese Leadershiprolle irgendwie reingewachsen damals. Äh musste man sich das, das hatte ich ja eben schon gesagt, dass man sich im Endeffekt alles wirklich erarbeiten musste und dann hast du in Deutschland auch diese Nightkultur oder dass Leute einem nichts gönnen und wir versuchen es wirklich Leute zu unterstützen, also soweit wie es geht, wenn ich auch sehe, was bei uns möglich ist, wenn du bei uns arbeitest, was du dann für Möglichkeit hast, sofort Kontakte etc. oder wie die Leute supporten mit Ausstellung. Also das ist schon etwas was glaube ich in Grundverständnis von 032C angelegt ist. Blendet dich das gerade ein bisschen? Warte, ich zeig dir das. Du musst einfach nur hier drücken und dann bist es quasi wie eine Wolke. Zack. Und weißt was eigentlich schade ist? Dass wir jetzt hier wirklich nur zu zweit fahren, weil wir können eigentlich deine drei Hunde, Maria und noch jemand mit den Kopf, wie viel Platz. Da ist meine hier. Und gibt es irgendetwas, wo du gesagt hast, so oder apropos Unsicherheit, wo du so gedacht hast, okay, da brauche ich jetzt Mut, gibt gibt es was, was dich empowert? Ich glaube einfach, dass es so ein grundsätzliches Selbstvertrauen gibt. Also uns hat ja niemand gefragt oder gesagt, oh, ihr solltet ein Modelabel starten. Also keiner hat es gesagt, sondern wir haben es gesagt. Meine ich hatte ja erwähnt, dass ich mal Strad Hardcore Punk war. Ja, und da ist natürlich ein ganz wichtiges Element dieses DIY do it yourself, dass du selber dein Fans machst, selber dein Plattenlabel hast, selber Konzerte organisierst und wieder eine Gemeinsamkeit. Ich bin ja auch DIY. Nee, natürlich Selfmade Woman. Absolut. Und diese Idee von DIY ist, glaube ich, auch essentiell bei 032C, dass man einfach sagt, okay, wir machen das jetzt ein mal machen. Ja. Ja, finde ich gut. Auf jeden Fall würde ich gerne auch von dir wissen, was ist so ein oder hattest du den Moment? Hast du den Moment so, ich bin jetzt angekommen. Nein, nein, nein. Also, ich glaube schon, dass wenn man sagt, okay, jetzt bin ich angekommen, dass man sozusagen diesen Moment halten will, dass das dann schon der Innenbegriff von Stillstand ist. Mhm. Und in dem Moment, wo dieser Stillstand ist, geht’s automatisch wieder zurück. Ja. Und was war so ein Moment, wo du wirklich das mal richtig zelebriert hast, was du geschafft hast? So ein special Moment, ich glaube ein Special Moment war für uns alle, obwohl wir es dann nicht wirklich zelebriert haben, weil es dann sofort weiterging, als wir zugelassen worden sind auf dem offiziellen Kalender von Paris Fashion Week zu zeigen, wo man dann zum ersten Mal äh eine Show macht mit Budget und dass man das einfach zeitlich alles gestemmt kriegt, tolle Girls laufen oder dass du diesen Support dann kriegst von den Leuten, dass du so unterstützt wirst. Also das war toll und das ist natürlich ein so ein einschneidendes Erlebnis dann. Ja, dann kommen wir wieder zu dem Punkt, okay, du hast es geschafft und eigentlich müsstest du das jetzt so total wertschätzen, aber natürlich geht dann in der nächsten Woche geht sofort weiter los mit anderen Projekten. Und das ist ja die große Herausforderung, glaube ich, in dieser Industrie und in anderen Industrien, dadurch, dass sich alles so dermaßen beschleunigt hat, dass man einfach gesund in der Birne bleibt. Wie wie sieht das bei dir aus? Geht das auf und ab? Nein, gar nicht, sondern ich bin tendenziell eher robust. Aber es ist ja klar, dass du starken Druck die ganze Zeit hast und ich glaube, das ist schon auch eine Errungenschaft, dass man diesen Druck so lange standhält auf dem Niveau. Ja, aber hast du dir mal was hast du dir mal richtig was gegönnt? Würdest du dir z.B. das Auto einfach mal gönnen? Würdest du sagen so ey, das macht mich glücklich? Ja, ich meine, guck dir mal hier das an. Ich liebe Autos. Ja. Ja. Platz. Ein Auto als solches, ein Objekt inspiriert mich. Ja, einfach diese kollektive Intelligenz, dieen am Auto drin steckt. Also, wenn du überlegst, wie viele verschiedene Menschen an so einem Objekt arbeiten, wie das denn vermarktet wird, hergestellt wird etc. Also, das finde ich absolut faszinierend. Also diese ganze Technologie, diese Art von Rollender Skulptur, ähm das Ja, oder du aber arbeitest schon viel oder 247 und auch gern nicht 247, das wäre jetzt übertrieben. Und wenn du so sagst, okay, Arbeit ist ja eine Sache, aber dann gibt’s ja auch Pleasure. Ja, was ist ein geheimer Moment der Gönnung? Das weil das was keiner weiß über Jörg Koch. Nee, ich bin eigentlich relativ ausgeglichener Mensch im Sinne von ich weiß genau, wann ich Gas geben muss und wann ich wieder so bisschen zurücknehmen muss, aber da brauche ich dann nicht so spezielle Sachen wie euch jetzt muss ich auf die Malediven oder sowas sowas gar nicht. Ja, weil das ist ja gerade jetzt auch ein Pleasure. Machst du gerne so Trips oder Roadtrips? Wahnsinnig gerne. Ja, ich erinnere mich z.B. Spiel an so einem Roadtrip durch Frankreich mit meiner Frau und das war in einem Auto, was ein CD-Player hatte und in den CD Player hackte einmal Wagner Opa und Elton John Best und man ja total seit seit diesem seit diesem Trip bin ich natürlich totaler Elten John Fan, weil es gab ja nur diese an diesen 10 Tagen konnten wir entweder Wagner hören oder Elten John. Da hat man sich dann schon eher Richtung John entschieden. Ja. Ja, wir sind angekommen. Ah, spürst du diese Ruhe? Die Meeresluft. Wow. Das wollte ich dir mal zeigen. Ich wollte, dass wir zusammen dieses Erlebnis haben. Ja, [Musik] das ist eigentlich dieser besondere Ort, den ich dir dann mal zeigen wollte. Abseits von all dem Großstadt Stress. Guck mal, ein Speedboot. Ja, hier mit den Hunden. Toll. [Musik] Okay, dann lass uns jetzt wieder zurück nach Hamburg fahren. Jetzt fahren wir nach Hamburg. Schau mal, wie majestätisch dieses Auto schon wartet auf uns. Herrlich. Auf geht’s. Jörg, ich könnte noch 800.000 km weiterfahren, aber jetzt waren wir schon am Strand. Wie war es erstmal? Wie war es für dich? Es war fantastisch wieder mehr zu sehen und für mich als Berliner ist es natürlich fantastisch mal an Strand zu kommen. Es hat mich sehr gefreut. Danke. Danke für diese schöne Fern. [Musik]
What happens when two creative minds step away from the everyday – and hit the road with purpose?
Caro Daur, content creator and entrepreneur, invites Jörg Koch, founder of the cultural magazine-turned-fashion label 032c, on a road trip in the fully electric BMW iX. Their destination: the sea. Their conversation: leadership, self-made success, and the value of slowing down.
No interviews. No filters. Just an open exchange between two people who believe in movement – not arrival.
What they explore:
• Building 032c: from zine to runway
• The tension between leadership and creative freedom
• Growing a brand, building a team
• DIY roots and defining success on your own terms
Key moments:
00:34 – Pick-up in Hamburg: “dream date” begins
01:20 – From Berlin to Paris: the evolution of 032c
04:15 – Leadership, pressure, and growth
07:45 – Punk origins, Paris Fashion Week, and bold decisions
10:50 – At the sea: presence over perfection
🎧 A road trip in the BMW iX – and a conversation that goes beyond mobility.
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BMW iX xDrive60: Mandatory information according to german law ’Pkw-EnVKV’ based on WLTP: energy consumption combined: 21,9 kWh/100 km; CO₂ emissions combined: 0 g/km; CO2-class: A; electric range: 564 km